Heinz Keipp – ein Nachruf von Peter Mangold

 

Als ich junges Mitglied der Garde war, nahm er sich meiner an, ich gestehe, es war nicht immer zu meinem Vorteil und es stieß auch nicht immer auf Gegenliebe meiner Eltern, aber Heinz kümmerte sich um mich in ganz besonderem Maße. Als im Jahre 1974 die Garde nach Kanada flog, war Heinz dabei. Ich sehe ihn noch vor mir im Holiday Inn in London, Ontario, wo wir mit unseren kanadischen Freunden von der KG Londoner Funken ausgelassene Feste feierten, nachdem die offiziellen Veranstaltungen beendet werden mussten (“Last call…“). Heinz war der Garant für gute Laune in der Garde. Und er konnte so gut erzählen.

Irgendwann wechselte er zu den Reservisten, man sah ihn seltener, dies war auch seinem Gesundheitszustand geschuldet. Aber so ein- bis zweimal pro Jahr ließ er sich blicken, gab hier und da seine Kommentare ab und man merkte immer dabei, dass es ihm um das Wohl der  Garde ging.

Im Mai 2009 verstarb seine Frau Margret und es wurde etwas ruhiger um Heinz. Aber immer kamen die Anrufe, immer die Gespräche, wenn es etwas zu klären gab.

Diese Anrufe wird es nicht mehr geben, sie werden mir fehlen, Heinz wird mir fehlen. Mit Heinz verliert die Garde ein Urgestein. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei seinen Kindern Ulli und Sandra.

Auf seinen Wunsch hin wird Heinz in aller Stille beigesetzt.

(Peter Mangold)

2013-08-24 09:39:57

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